Suchen und finden  
Sie befinden sich hier: Startseite > Projektinfos > Archiv > Die Stadtteilzeitung > Stadtteilzeitung vor Ort

Frühling, brummt der Bär
Der Winterschlaf ist vorbei
U-Bahn-Fernsehen

Kaiser-Wilhelm-Platz - seine Geschichte
Eine Diplomarbeit über den Kaiser-Wilhelm-Platz
Ist der Kaiser-Wilhelm-Platz noch ein Anziehungspunkt für den Handel?
Walther-Schreiber-Platz - der Platz, den es nicht gab
Bahnhof Berlin Papestraße
DER LETTE-VEREIN
Der Viktoria-Luise-Platz
DER VARZINER PLATZ UND DAS WAGNERVIERTEL
Ergebnisse der Umfrage zum Kaiser-Wilhelm-Platz
Vision Südkreuz
Auswertung der Umfrage zum Kaiser-Wilhelm-Platz
Der John-F.-Kennedy-Platz
DER NATURPARK SCHÖNEBERGER SÜDGELÄNDE
Das "Verborgene Grün von Schöneberg" *)
Der Nollendorfplatz
PallasT - Drugstore - Potse - das große Haus an der Potsdamer- Ecke Pallasstraße
Der Sportpalast und das Pallasseum
MULTIKULTI AUF DEM DÜRERPLATZ
Blanke Hölle am Alboinplatz
Der Friedrich-Wilhelm-Platz - ein Kinderparadies?
Ein alter Weihnachtsmarkt in der Rheinstraße
(Vor-)Weihnachten auf dem Markt
Tipps von Frieda Günstig
Der Titania-Palast - Filmfestspiele, auch in Friedenau und Steglitz?
Auf den Flügeln der Fantasie - durch die Akazienstraße
Plätze und Orte in Schöneberg: Der Insulaner
Auf dem Insulaner: Die Wilhelm-Foerster-Sternwarte und das Zeiss-Planetarium
Der Insulaner ist auf Sand gebaut
Zeugen der Geschichte Schönebergs: Preußische Bauten - eine architektonische Entdeckungstour
Serie Orte und Plätze: Ein Kleeblatt soll Glück bringen
Neugestaltung und Nutzungserweiterung des Breslauer Platz
Serie Orte und Plätze in Schöneberg: Optische Anstalt C. P. Goerz
Informationsveranstaltung Bebauung am Walther-Schreiber-Platz
Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan XI-230

Die Stadtteilzeitung zieht durch den Stadtteil und besucht Plätze und Straßen des Bezirkes.

Neues Gesicht für den Kaiser-Wilhelm-Platz


zum Vergrößern Bild anklicken - Gesmatkonzeption (Ausschnitt) Kaiser-Wilhelm-Platz - Gruppe Planwerk

Jahrelang haben sich verschiedenste Anwohnerinitiativen die Zähne an einer Neugestaltung des Kaiser-Wilhelm-Platzes ausgebissen. Es wurden Konzepte entwickelt, Pläne präsentiert und Modelle gebaut. Im Prinzip waren sich alle einig. Der Kaiser-Wilhelm-Platz muss umgebaut werden, um die Aufenthaltqualität des Platzes entscheidend verändern zu können. Doch alle Initiativen versickerten im Nichts, da die Finanzierung der Maßnahmen nicht möglich schien. Nach abschließender Prüfung durch ein Verkehrsgutachten wird der Bezirk nun ca. 1.000.000 Euro aus dem Topf für Sanierungsmaßnahmen des Gebietes Kolonnenstraße bereitstellen, um die trostlose Verkehrsinsel am Kaiser-Wilhelm-Platz zu einem repräsentativen Stadtplatz umgestalten zu können. Die Architektengruppe Planwerk wurde beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, das am 21. Juni von der Stadtentwicklungsdezernentin Elisabeth Ziemer im Rathaus Schöneberg präsentiert wurde.

Modellansicht Kaiser-Wilhelm-Platz
zum Vergrößern Bild anklicken - Modellansicht Kaiser-Wilhelm-Platz - Gruppe Planwerk

Die Pläne sehen vor, die Südfahrbahn, die in der Weiterführung in die Crellestraße mündet, aufzugeben. Der ehemalige Bürgersteig wird angebordert, um das Straßen-niveau dem des Platzes angleichen zu können. Die Absperrung erfolgt mit Pollern. Vorbaulich wird eine Baumreihe gepflanzt. Eine „Wasserwand“ soll den Verkehrslärm der Hauptstraße dämpfen. Die Platane bedarf einer gründlichen Wurzelbehandlung, um ihren Bestand halten zu können. Gegenüber der Crellestraße soll das alte gusseiserne Pissoir aufgestellt werden, das heute ein Schattendasein an der Bülowstraße fristet. Umgebaut soll es als Café 12-Eck im Café- und Kioskbetrieb zum Verweilen einladen. Die Gedenktafel auf der südlichen Spitze des Platzes soll neu ausgerichtet werden. Wenn alles gut geht, könnte im Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Modellansicht Kaiser-Wilhelm-Platz
zum Vergrößern Bild anklicken - Modellansicht Kaiser-Wilhelm-Platz - Gruppe Planwerk

Die Tiefbaumaßnahmen werden mit ca. 365.000 Euro veranschlagt. Für Ampelanlagen sind 156.000 Euro, für die Umsetzung und den Umbau des Tiolettenhäuschens 130.000 Euro vorgesehen. Die Baumsanierung wird ungefähr 22.000 Euro kosten. Für die Baumpflanzungen und die Brunnenanlage sind bis zu 240.000 Euro veranschlagt. Summasummarum sollte die Investitionssumme unter 1.000.000 Euro bleiben. Alle Fraktionen im Stadtplanungsausschuss befürworteten die Planungen. Bedenken gibt es bei den Betriebskosten des Brunnens. Langfristig hat der Bezirk dafür keine eigenen Mittel. Auch die Bewirtschaftung des Cafe 12-Eck muss gesichert werden. Die Frage blieb, was im Winter passieren soll, um den Platz attraktiv zu gestalten.

Werbung